
Kostenvergleich
Die Zukunft der elektrischen Heizsysteme liegt im Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus, bzw. bei allen Objekten, bei denen der Wärmebedarf bei weniger als 80 kWh/m² im Jahr liegt. Diese Aussage trifft in erster Linie und fast ausschließlich für die elektrische Fußbodenheizung, insbesondere aber für die zu. Ab diesem Wert können die eventuell anfallenden Mehrkosten durch den höheren Energiepreis gegenüber anderen Heizmedien, bzw. was auch vom Heiz- und Lüftungsverhalten der Bewohner oder Nutzer abhängig ist, durch die bei der elektrischen Fußbodenheizung wegfallenden Nebenkosten, sowie durch bauseitig eingesparte Kosten, mehr als kompensiert werden. Dies gilt für das System der Nachtspeicherheizung ohne kontrollierte Wohnraumlüftung, als auch für die Direktheizung in Gebäuden mit kontrollierter Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Für gelegentlich genutzte Räume und Gebäude ist der Vorteil der niedrigen Nebenkosten ein Garant für niedere Betriebskosten.
Der Einsparungseffekt begründet sich hauptsächlich auf der Tatsache, daß der durchschnittliche (!) Jahreswirkungsgrad einer modernen elektrischen Niedertemperaturflächenheizung in der Regel weit höher als bei allen anderen Heizungssystemen ist. Dieser liegt im Idealfall bei fast 100%! Dies bedeutet, daß der Verbrauch und die sich daraus ergebende Effizienz sich ausschließlich nur über den Wärmeverlust des Gebäudes und das Heiz- bzw. Lüftungsverhalten des Bewohners zu steuern ist. Der Wirkungsgrad der Wärmeerzeugung und -verteilung läßt sich faktisch nicht mehr verbessern. Die Wärme kann genau da und in genau der Menge produziert werden, wo sie auch benötigt wird. Außerdem auch in nahezu dem Temperaturbereich, welcher der angestrebten Raumtemperatur entspricht, was dem Gesamtwirkungsgrad des Systems nochmals zu gute kommt, da auch passive Energieformen, wie z.B. Sonneneinstrahlung, genutzt werden können. (siehe “Das Prinzip des Niedertemperaturflächenheizsystemes”) . Mit dem Verbessern der Wärmeschutzgesetze, was sich nochmals deutlich auf den vorgegebenen Wärmebedarf von Gebäuden auswirken wird, ist abzusehen, daß sich dieser Trend, daß die elektrische Niedertemperaturflächenheizung günstiger als andere Heizsysteme ist, noch verstärken.
Wie schon erwähnt kann man aber auch schon heute durch den mittlerweile sehr niederen Wärmebedarf der momentan zu erstellenden Gebäude, begründet auf der derzeit gültigen Wärmeschutzverordnung, einen sehr niederen Energieverbrauch erzielen. Vorausgesetzt, man hat das Heizsystem, welche die vorgegebenen Bedingungen zum Vorteil nutzen kann. Die elektrische Niedertemperaturflächenheizung EB-Therm® kann diese Vorgaben in einen niedrigen Energiebedarf umsetzen. Und da dieser auch heute schon üblicherweise deutlich unter dem anderer Heizsysteme liegt, ist trotz des (noch) höheren Preises für Strom (pro kW/h) ein sehr günstiges Kostenniveau erzielbar. Eventuelle Mehrkosten für die aufgewendete Heizenergie werden leicht durch die geringeren Investitions- und Nebenkosten des elektrischen Niedertemperaturflächenheizsystemes kompensiert.
Die Mehrkosten bei Investitionen und Nebenkosten bei Verfeuerungsanlagen betreffen im allgemeinen:
- Die Bereitstellung eines Heizraumes (ca. 1750 EUR/m3 Raum)
- Den Aufbau eines Kamins und den dadurch folgenden Kosten für den Dachauslaß und für die Begehbarkeitmachung des Daches, den Platzbedarf in den durchgeleiteten Zimmern, der etwa 0,5 m² nicht nutzbarem Raum pro Stockwerk entspricht
- Die Bereitstellung eines Öllagerraumes (ca. 1750 EUR/m3 Raum)
- Die Anschaffungskosten für Öltanks (ca. 500 EUR/1000 Liter)
- Die Anschaffungskosten und den Einbau der feuerfesten Tür zum Heizraum
- Kosten für den Gasanschluss
- Anschaffung eines Flüssiggastanks sowie der Bereitstellung des Platzes für denselben im Garten, bzw. das versenken des Tanks, im Falle des nichtvorhandenseins einer Gasversorgung
- Kosten für den Planungsaufwand für Durchbrüche für das Verteilersystem und den sich daraus ergebenden Problemen ( Durchgehende Steigleitungsschächte u.ä.)
- Einbau des Verteilersystems ansich sowie die Ausführung der Isolierungsarbeiten an den Durchbrüchen
- Anschaffung und Montage der Ablesevorrichtungen bei Mehrfamilienhäusern
- Anschaffung und Montage der Heizkörper in dafür ev. ausgeführte Heizkörpernischen bzw. unter verlängerte Fensterbänke
- Nebenkosten für den Kaminfeger und Wartungstechniker, in Mehrfamilienhäusern fällt auch die Beauftragung einer Heizkostenermittlungsfirma für die Kostenerfassung an
- Kosten für Tankreinigung sowie bei Flüssiggas den TÜV
Auf längere Sicht werden Kosten für den Austausch verschiedenster Verschleißteile fällig, wie z.B. für den Brenner, Pumpen, Kessel, oder sogar, verursacht z.B. durch einen Defekt, oder auch einfach durch immer strengere Auflagen für die Umwelt, der Austausch der gesamten Einheit. Spätestens dann macht sich das äußerst günstige Kostenverhältnis des EB-Therm® Niedertemperaturflächenheizsysteme bemerkbar. Denn dieser Fall kann bei der elektrischen Niedertemperaturflächenheizung EB-Therm® nicht eintreten, da sich ein Wirkungsgrad von nahezu 100% nicht verbessern läßt.
Nachfolgend können Sie den Kostenunterschied sehen, welcher im Betrieb verschiedener Heizungssysteme entsteht
